Studien- und Begegnungsfahrt nach Lyon und Grigny

Am Dienstag, den 26. Mai machte sich eine siebenköpfige Schülerinnengruppe der Gesamtschule Gleiberger Land mit ihrer Lehrkraft Natalie Schwarz auf den Weg, um die Metropole Lyon und die nahegelegene Wettenberger Partnerstadt Grigny-sur-Rhône zu erkunden. Mit dem TGV ging es von Gießen über Frankfurt direkt nach Lyon. Trotz großer Hitze konnte die Gruppe gute Eindrücke von Lyon gewinnen:

Vom Hostel „Vieux Lyon“ ging es zunächst in die Cathédrale Saint Jean, in der die Gruppe u.a. die astronomische Uhr bewundern konnte. Mit der Standseilbahn ging es weiter hinauf zur Cathédrale Notre Dame de Fourvière, von der aus sich eine wunderbare Aussicht über die Altstadt und ganz Lyon bietet.

Die Mittagszeit konnte die Gruppe im Parc de la Tête d ’Or verbringen, dem botanischen und zoologischen Garten Lyons. Hier fanden sich schattige Plätzchen, um Giraffen und Flamingos zu beobachten und eine Runde Treetboot auf dem See zu fahren.

Abschließend ging es ins moderne Stadtviertel „La Confluence“, um dort das gleichnamige musée des confluences zu besuchen. Im Inneren konnten sich die Schülerinnen auf eine Zeitreise durch vier Säle begeben, zu den Themen Ursprünge der Welt, Gesellschaften, Menschen und Ewigkeiten, die natur- und geisteswissenschaftlich vermittelt werden.

Am nächsten Tag stand der Besuch der Partnerstadt Grigny-sur-Rhône auf dem Programm. Während eines kurzen Stadtrundgangs erfuhr die Gruppe viel über Grignys Vergangenheit, u. a. über die „Manufacture de Grigny“, eine bekannte Keramik- und Porzellanmanufaktur im 19. Jahrhundert und auch die Katakomben des Schlosses von Grigny durfte die Gruppe besichtigen.

Anschließend machte die Gruppe einen Schulrundgang durch die Ecole Louis Pasteur, wobei die Schülerinnen auch einen Blick in Klassenräume und Unterricht werfen konnten, bevor dann in der Schulkantine zu Mittag gegessen wurde. Den Abschluss des Besuchs in Grigny bildete ein kurzer Besuch im Rathaus, bevor es mit dem Zug wieder nach Lyon ging. Hier war noch Zeit, um das Amphitheater zu besuchen.

Am Freitag ging es dann mit dem TGV wieder nach Hause. Die Fahrt wurde sowohl von der Gemeinde Wettenberg als auch von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wettenberg finanziell unterstützt.